Die Nachmittagsfamilie stellt sich vor...

Jede Woche gehen 12 Kinder der Ivo-Frueth-Schule von Montag bis Freitag nach der Schule in die Nachmittagsfamilie. Dies ist ein sozialpädagogisches Angebot für Mädchen und Jungen mit besonderem Betreuungsbedarf. Sie ist auch da, um Familien in ihrer Erziehungsaufgabe zu begleiten und zu unterstützen. Dort lernen die Kinder in familiären Strukturen den Umgang mit ihren Mitmenschen und können dabei ihre sozialen Fähigkeiten verbessern. Eine Sozialpädagogin und drei Erzieher kümmern sich den ganzen Nachmittag um sie. Nach einem gemeinsamen Mittagessen werden die Kinder intensiv bei ihren Hausaufgaben betreut. Im Anschluss daran bleibt noch genug Zeit für gemeinsame Unternehmungen. Es ist auch Ziel der Nachmittagsfamilie, den Kindern dadurch die Möglichkeit zu geben ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

 

Die Ausflüge und Aktivitäten sind sehr vielseitig und abwechslungsreich. Im Winter gehen die Kinder der Nachmittagsfamilie zum Beispiel unter der Leitung von Herrn Hauser und Frau Scherer (Mitglieder des deutschen Alpenvereins) in die Neckarhalle und üben sich dort an der Kletterwand. Hier lernen die Kinder Ängste zu überwinden und unter Anleitung etwas zu riskieren. Vor allem aber lernen sie sich gegenseitig zu helfen und zu vertrauen. Neben der Kontinuität, die mit diesem Projekt verbunden ist, lernen die Kinder, mit anzupacken und Verantwortung zu übernehmen.


Ob Schwimmen, Wandern, Exkursionen, Basteln, Werken, miteinander musizieren, Backen, Kochen, Ball- oder Gesellschaftsspiele spielen, alle Aktivitäten finden in der Gruppe statt. In erster Linie soll das Kind in seiner Eigenverantwortlichkeit und Gemeinschaftsfähigkeit gefordert und gefördert werden. Hierbei wird das Kind als Ganzes gesehen und sein Umfeld mit berücksichtigt. Schließlich legt das Konzept der Nachmittagsfamilie großen Wert auf ein familiäres Miteinander und dessen Regeln, um ein Zusammenleben zu gewährleisten. Dazu gehört es auf einander Rücksicht zu nehmen. 

 

Da Kinder von der 1. bis zur 9. Klasse in der Gruppe sind, müssen sie lernen verschiedene Interessen zu tolerieren, diese zu respektieren und anzuerkennen und Kompromisse zu schließen.


Die anstehenden Aufgaben, die es in solch einer großen Familie gibt, sind gut organisiert. So gibt es verschiedene Aufgaben, wie der Küchen- bzw. Tischdienst, Staubsaugen, Blumen gießen, Baddienst etc., der wöchentlich wechselt. Auch das regelmäßige Zähne putzen nach dem Essen leistet einen wichtigen Beitrag, dass die Kinder auch in Zukunft ihren Tag selbst strukturieren können. Im Anschluss an das Mittagessen und Zähne putzen werden in drei kleinen Gruppen die Hausaufgaben erledigt, die intensiv und eng begleitet werden.

Ü ber die alltäglichen Freizeitangebote hinaus werden längere Ausflüge und Aktivitäten angeboten. Neben Übernachtungen, die in den Gruppenräumen stattfinden, ist eine gemeinsame mehrtägige Freizeit das absolute Highlight.

 

Die Nachmittagsfamilie ist eine Einrichtung der „Fördergemeinschaft Ivo-Frueth-Schule eV“. Dadurch ist es möglich, die Nachmittagsfamilie als langfristiges Projekt anzulegen. Die Kinder bleiben so lange in der Gruppe, wie es nötig ist, mindestens aber ein Jahr. Manche der Kinder besuchen die Nachmittagsfamilie von der 1. bis zur 9. Klasse. Die Nachmittagsfamilie versucht, die Kinder gemäß ihren Möglichkeiten in ihrer Entwicklung optimal zu unterstützen.

 

 

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